2012
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IN EIGENER SACHE -- 12.Dezember 2012
Gemeinnützigkeit der Wau Holland Stiftung
Mit Schreiben des Finanzamtes Hamburg-Nord vom 8. Dezember 2012 erhält die
Wau Holland Stiftung die Gemeinnützigkeit ab dem Jahr 2011 zurück. Damit
können alle Spenden, die in den Jahren 2011 und 2012 an die WHS getätigt wurden,
bei der Steuererklärung (rückwirkend) geltend gemacht werden.
Bei Spenden von bis zu 200€ pro Jahr (akkumuliert) genügt der
vereinfachte Spendennachweis: Laden Sie dazu den aktuellen
Freistellungsbescheid als
PDF herunter, drucken ihn aus und reichen ihn zusammen mit dem Einzahlungs- bzw.
&uUML;berweisungsbeleg für die Spende beim Finanzamt ein.
Bei Spenden über 200€ pro Jahr benötigen Sie eine
spezielle Zuwendungsbestätigung von uns, die Sie bitte per
Formular beantragen. Wir werden versuchen, diese
Bescheinigungen möglichst rasch zu bearbeiten.
Spenden an die Wau Holland Stiftung sind in der ganzen EU steuerabzugsfähig!
Nachdem die WHS ihre Gemeinnützigkeit ab 2011 wiedererlangt hat, kann jede Spende
innerhalb der EU steuerlich geltend gemacht werden. Der Europäische Gerichtshof
hat in einem Urteil von 2009 entschieden (Entscheidung C‑318_07), dass alle EU-Staaten
die Anerkennung einer Gemeinnützigkeit in einem anderen EU-Staat auch für ihre
Bürger anerkennen muss.
IN EIGENER SACHE -- 5.November 2012
Gemeinnützigkeit der Wau Holland Stiftung
Geschichte der Aberkennung
Ende 2010 wurde der Wau Holland Stiftung (WHS) durch
Intervention des hessischen Innenministeriums ([1],
[2], [3], [4])
die Gemeinnützigkeit durch das damals zuständige Finanzamt
Kassel ohne vorherige Anhörung aberkannt[5].
Begründet wurde diese Entscheidung damit, dass die Stiftung mit
der Spendensammlung und der einhergehenden Finanzierung des Projektes WikiLeaks gegen
das "Gebot der Selbstlosigkeit" verstossen habe.
Nach dem Grundsatz der Selbstlosigkeit (§ 55 AO)
darf eine Stiftung nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke, z.B.
gewerbliche Zwecke oder sonstige Erwerbszwecke, verfolgen, sondern darf das
Geld nur zur Förderung ihrer eigenen Ziele einsetzen. Der Entzug der
Gemeinnützigkeit durch das Finanzamt ist deshalb schon aus zwei Gründen
schwer zu verstehen: Zum Einen lagen dem Finanzamt noch keinerlei
Buchhaltungs-Unterlagen aus dem Jahr 2010 vor, die eine solche Entscheidung
gerechtfertigt hätten. Zum Zweiten hat das Regierungspräsidium Kassel als
zuständige Aufsichtsbehörde noch Anfang Dezember in einer Pressemitteilung
[6] deutlich gemacht, dass die Förderung von
WikiLeaks sehr wohl den satzungsgemässen Zielen der Stiftung entspricht.
Möglicherweise wurde deshalb die Begründung durch das
Finanzamt Hamburg, das nach dem Umzug der Stiftung das strittige Verfahren erbte,
geändert und als "Verstoss gegen das Gebot der Unmittelbarkeit" (§ 57 AO)
weiter verfolgt.
Verlauf der Prüfung
Die WHS beauftragte eine auf Stiftungs- und Steuerrecht spezialisierte
Kanzlei mit der Vertretung ihrer Interessen und legte Einspruch gegen die Entscheidung ein
[7]. Im anschliessenden Verfahren kam es zu einer Prüfung,
ob die Stiftung in 2010 das "Gebot der Unmittelbarkeit" eingehalten habe; die
satzungsgemässe Verwendung der Spenden wurde dabei nicht mehr in Abrede gestellt.
Das "Gebot der Unmittelbarkeit" verlangt, dass eine gemeinnützige
Organisation zwar Hilfspersonen engagieren kann, um ihre Ziele zu erreichen, dabei jedoch
ein nachvollziehbares Kontrollverfahren verbindlich festgelegt werden muss.
Ende 2009 / Anfang 2010 hatte die WHS mit dem Projekt "WikiLeaks" nur
mündliche Absprachen getroffen; erst Ende 2010 wurden diese Absprachen auch in einem
schriftlichen Vertrag mit einem Projektleiter fixiert, in dem neben Zielvorgaben auch
Verantwortlichkeiten und Kontrollprozesse definiert sind. Obwohl die Vorgaben aus dem
Vertrag schon im ganzen Jahr 2010 von allen Beteiligten entsprechend gelebt wurden,
wollte das Finanzamt nicht anerkennen, dass die Unmittelbarkeit gewahrt war. Insgesamt
dauerte es 18 Monate bis zur engültigen Ablehnung[8],
in denen wir zunächst denStiftungssitz von Kassel nach Hamburg verlegten und danach
mehrfach Nachfragen des Finanzamts zu beantworten hatten.
Um das Verfahren nach dieser langen Zeit endlich zum Abschluss zu bringen,
einigte sich die WHS mit dem Finanzamt Hamburg darauf, gegen eine Zurückweisung des
Einspruchs nicht zu klagen [9] und dafür die Gemeinnützigkeit
für 2011 und folgende Jahre wieder zu erlangen.
Jetziger Stand
Wir haben durch dieses Verfahren gelernt, welche vertraglichen
Rahmenbedingungen wir benötigen, um gemeinnützig fördern zu können.
Allen Spendern aus 2010 müssen wir leider mitteilen, dass diese Spenden steuerlich
nicht absetzbar sind. Dennoch wurden diese Spenden im Sinne der Spender verwendet.
Sobald uns der vom Finanzamt zugesagte Freistellungsbescheid zugegangen
ist, können wir für die Jahre 2011 und 2012 Spendenquittungen auf Anfrage
ausstellen. Bei Spenden bis 200,- Euro genügt für den Spender der Zahlungsbeleg
zusammen mit dem Freistellungsbescheid, der dann unter http://www.wauland.de heruntergeladen
werden kann.
Über die Projekte, die die Wau Holland Stiftung fördert,
können Sie sich hier informieren.
Wir freuen uns über jede Spende, hier sehen
Sie in welcher Form Sie Spenden können. Für Zustiftungen, Großspenden und
Erbschaftsregelungen stehen wir Ihnen unter dem Kontaktformular
zur Verfügung.
Erklärende Dokumente
- Emails zwischen Innenministerium und Regierungspräsidium
- Innenminster an Stiftungsaufsicht (2010-12-10)
- Stiftungsaufsicht an Innenminister (2010-12-16)
- Innenminister an Stiftungsaufsicht (2011-01-05)
- Entzug der Gemeinnützigkeit durch das FA Kassel (2011-01-07)
- Presseerklärung des RP Kassel (2011-01-07)
- Einspruch gegen den Finanzamtsbescheid (2011-01-11)
- Einspruchsentscheidung des Finanzamts Hamburg-Nord (2012-10-25)
- Klageverzicht der WHS (2012-10-29)
26.Juni 2012
Informationstechnische Grundbildung
Initiiert und gefördert durch die Stiftung fand vom 28.-30.10.2011 das erste bundesweite
Treffen von Aktivisten des Projekts "Chaos macht Schule" statt. Chaos macht Schule ist eine 2008
entstandene Initiative von Mitgliedern des Chaos Computer Club eV, die in ihren lokalen Gruppen
mit verschiedenen Bildungsinstitutionen zusammenarbeiten. Ziel des Projekts ist es, Schüler,
Eltern und Lehrer in den Bereichen Medienkompetenz und Technikverständnis zu stärken.
Mehr...
An diesem ersten Treffen nahmen Aktivisten aus Berlin, Dresden, Duisburg, Essen, Göttingen,
Hamburg, Heilbronn Karlsruhe, Mannheim, München und Paderborn teil. Beflügelt durch dieses
Treffen hat die Stiftung das Projekt 05 "AlphaBITisierung" ins Leben gerufen, um Medienkompetenz
und Technikverständnis in Zukunft regelmäßig zu fördern und dafür gezielt Spenden einzuwerben.
Gefördert durch die Stiftung fanden sowohl während der "Datenspuren 2011" (Dresden) als auch
während des Easterhegg 2012 (Basel) Hardwareworkshops für Kinder und Jugendliche statt.
Initiiert und durchgeführt wurden die Veranstaltungen durch den Musiker Alwin Weber. Für den
Workshop wurden Arbeitsplätze mit Werkzeug bereitgestellt, an denen unter Anleitung ein kleiner
elektronischer Bausatz aufgebaut werden konnte, der bei Erfolg mit seinen Quietschgeräuschen
als Musikinstrument eingesetzt werden kann.
Die Workshops waren gut besucht und die Stiftung wird die spielerische Heranführung von
Kindern und Jugendlichen an elektronische Hardware im Projekt 05 "AlphaBITisierung" weiter ausbauen.
8.April 2012
Änderungen im WHS-Vorstand
Nach fünf Jahren verlässt Jens Ohlig, Bonn den Vorstand der Wau-Holland-Stiftung.
Wir möchten uns an dieser Stelle herzlich für die geleistete Arbeit bei Jens
bedanken und wünschen ihm alles Gute für seinen weiteren Lebensweg.
Als neues Vorstandsmitglied können wir Andy Müller-Maguhn, Berlin begrüssen,
der als alter Freund von Wau eine ideale Ergänzung des WHS-Vorstandes ist.
12.März 2012
Mit Zwiebeln gegen Diktatoren
Wau Holland Stiftung und die Zwiebelfreunde gegen Internetzensur
(Dresden, 12. März 2012) Der gemeinnützige Verein Zwiebelfreunde e.V.
erhält eine Förderung über 12.000€ von der Wau Holland Stiftung
und kann dadurch den Betrieb von Tor-Anonymisierungsservern sicherstellen.
Zwiebelfreunde-Vorstand Moritz Bartl: "Wir dürfen Zensur keine Chance
geben, um freie Meinungsäußerung weltweit zu stärken und zu fördern."
Unzensierte und ungehinderte Kommunikation kann Diktatoren stürzen und
freie Gesellschaften fördern. Das hat der arabische Frühling gezeigt.
Egal ob Ägypten, Lybien oder Tunesien, die dortigen Ereignisse hätten so
nicht ohne freien Informationszugang und unzensierte
Kommunikationsmittel geschehen können.
Anonymisierungsprojekt Tor
Tor ist eine freie Software, die seit über 10 Jahren als erfolgreiche
Ausgründung des MIT von der Forschergruppe Torproject Inc. in
Kooperation mit Universitäten weltweit entwickelt wird. Die Software
leitet den Datenverkehr eines Nutzers verschlüsselt durch eine Kette aus
Servern, den Tor Knoten, um eine Rückverfolgung und Analyse des
Nutzerverhaltens zu verhindern. Dabei sind an einer solchen
Kommunikation, bevor die Daten an ihr endgültiges Ziel gelangen, immer
mehrere solcher Knoten beteiligt. Im Falle von kompromittierten
Zwischenstationen - etwa, weil diese von Unrechtsstaaten überwacht
werden - gewährleistet es immer noch eine sichere Kommunikation, solange
mindestens ein Knoten vertrauenswürdig ist. Das Tor Netz wird
ausschließlich von engagierten Freiwilligen betrieben. Täglich wird es
von über 500.000 Nutzern weltweit, darunter Journalisten,
Menschenrechtsaktivisten, Polizisten, Regierungsmitarbeitern und vielen
anderen genutzt. Torservers.net hilft, das Tor Netz durch den Betrieb
leistungsstarker Torknoten auszubauen, wodurch auch die Verfügbarkeit
und Geschwindigkeit des Dienstes maßgeblich verbessert wird.
Torservers.net erhält Förderung über 12.000 Euro
Torservers.net, das Kernprojekt des 2011 gegründeten Zwiebelfreunde
e.V., betreibt erfolgreich leistungsfähige Tor Exit Server, um genau
diesen freien Informationszugang weltweit gewährleisten zu können, und
wurde in der Vergangenheit maßgeblich von privaten Spendern und der
Access Now Stiftung finanziert. Um seine Dienste auch in Zukunft
betreiben und weiter ausbauen zu können, erhielt das Projekt nun eine
Förderung der Wau-Holland Stiftung über 12.000€. Die dem Chaos Computer
Club nahe stehende Stiftung engagiert sich im Bereich der
Folgenabschätzung technischer Entwicklungen und Informationsfreiheit.
Zwiebelfreunde e.V.
Der gemeinnützige Verein Zwiebelfreunde e.V., ist ursprünglich aus dem
informellen Verbund Torservers.net hervorgegangen, um eine Plattform für
verschiedene Projekte im Bereich der sicheren und anonymen Kommunikation
zu schaffen. Darüber hinaus führt der Verein Bildungsmaßnahmen durch, um
über die technischen Fortschritte in diesem Bereich aufzuklären und
gesammeltes Wissen und Erfahrungen weiterzureichen. Zu diesem Zweck ist
der Zwiebelfreunde e.V. mit anderen Gruppierungen wie dem
Whistleblower-Netzwerk e.V., La Quadrature Du Net, der schwedischen
Aktivistengruppe Telecomix und Privacy International und vielen anderen
vernetzt und organisiert Workshops und Nutzertreffen in Deutschland und
im Ausland.
"Zwiebelfreunde"? Onion Routing nennt sich das Verfahren, das für
unüberwachbare und freie Kommunikation sorgt und auch bei Tor eingesetzt
wird. Die Botschaft wird in mehreren Schichten verschlüsselt, ähnlich
der Haut einer Zwiebel.
Ansprechpartner: Julian Wissmann, Zwiebelfreunde e.V.,
c/o DID Dresdner Institut für Datenschutz, Königstrasse 9,
01097 Dresden (Tel.: 0157/035 00 998, Fax.: 0911/308 4466 748,
http://www.torservers.net/)
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27.-30 Dezember
Die WHS wird mit einem eigenen Stand im Assembly-Bereich des 29C3 vertreten
sein und mit Kongress-Teilnehmern über die verschiedensten Projekte der
WHS zu sprechen.
25. Oktober
Das Finanzamt Hamburg-Nord lehnt unseren Einspruchsentscheid gegen die Aberkennung
der Gemeinnützigkeit für 2010 ab.
1. Oktober
Die Stiftung bezieht ihre neuen Geschäftsräume in der Marienstrasse 25,
Berlin-Mitte - in direkter Nachbarschaft des CCCB. Dort wird das Wau-Archiv (Hackerarchiv)
sein neues Zuhause finden.
14. Juli
Der Transparenzbereicht "Projekt 04 - Informationsfreiheit verteidigen" (WikiLeaks)
für das Jahr 2011 und das erste Halbjahr 2012 wird veröffentlicht.
22. Juni
Das Mannheimer RaumZeitLabor e.V. hat von der WHS Geld für den Kauf eines
3D-Druckers erhalten.
14. Juni
Die Hamburger Bürgerschaft hat das u.a. vom CCC Hamburg initiierte und von der
WHS unterstützte Transparenzgesetz einstimmig angenommen.
16. April
Die WHS trifft sich mit Vertretern des Finanzamtes Hamburg-Nord, um in einem
direkten Gesräch die Sachlage zur Aberkennung der Gemeinnützigkeit durch
das Finanzamt Kassel zu klären.
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2011
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16.April 2011
Transparenzbericht 2010 für das Projekt 04/"Wikileaks" verfügbar
Der vorläufige Transparenzbericht 2010 für das Projekt 04
"Informationsfreiheit verteidigen" (WikiLeaks) kann ab sofort in Deutsch
oder Englisch
eingesehen werden.
17.Februar 2011
WHS fördert die COSIN 2011
Die Wau Holland Stiftung wird in diesem Jahr erstmalig den schweizerischen "Chaos-Congress"
COSIN 2011 finanziell unterstützen,
indem Reisekosten und Spesen für Referenten und Workshop-Veranstalter übernommen werden.
Die COSIN 2011 findet Ende Juni in Biel in der Villa Ritter statt.
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2010
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7.Dezember 2010
Presseerklärung der Wau Holland Stiftung zur Sperrung ihres Account bei PayPal
Die gemeinnützige Wau Holland Stiftung hat mit großem Befremden die
unangekündigte Sperrung ihres PayPal-Accounts zur Kenntnis genommen.
Durch diese willkürliche Entscheidung der Firma PayPal hat die
Stiftung zur Zeit keinen Zugriff auf eingegangene Spenden der
letzten Tage; dies betrifft insgesamt rund 10.000 Euro, die von
Spendern weltweit vom vergangenen Freitag auf Samstag für das
Projekt WikiLeaks gespendet wurden.
Zudem stellt die von PayPal veröffentlichte Behauptung, die Wau
Holland Stiftung unterstütze und fördere "illegale Aktivitäten",
eine Verleumdung dar, gegen die sich die Stiftung in aller Form
verwahrt.
Die Stiftung hat deshalb mittlerweile anwaltliche Schritte gegen die
Firma PayPal eingeleitet. Paypal wurde aufgefordert, diese
Behauptung von ihrem Firmenblog zu entfernen sowie den berechtigen
Zugriff auf das Spendenkonto wiederherzustellen. WikiLeaks und die
Wau Holland Stiftung haben die Referenzen auf die
Paypal-Zahlungsmöglichkeit von ihren jeweiligen Webseiten entfernt.
Die Wau Holland Stiftung wird auch in Zukunft Projekte und Aktionen,
die ihren Stiftungszielen entsprechen, fördern. Dazu gehören neben
der Aktion gegen Wahlcomputer, die Unterstützung der
Anonymisierungsplattform TOR und anderen auch Projekte wie
Wikileaks. Die Stiftung fühlt sich dabei den Freiheits-Idealen des
Datenphilosophen Wau Holland, dem Gründer des Chaos Computer Clubs,
verpflichtet und fördert nach Maßgabe ihrer Satzung: "... weltweite
Kommunikation, Informationsfreiheit und Zivilcourage mit
elektronischen Medien...".
Ergänzung, 15.12. 2010
Paypal hat inzwischen das Konto soweit wieder
freigegeben, dass bis zur Sperrung eingegangene Spenden an uns
ausgezahlt wurden. Der Eingang von weiteren Spenden ist jedoch gesperrt.
Die Wau Holland Stiftung ist auf elektronischem Wege zu erreichen.
2.Dezember 2010
Betrifft: Anfragen zu Wikileaks
Bitte haben Sie dafür Verständnis, dass die Wau-Holland-Stiftung keine
Aussagen zu Vorgängen um Wikileaks oder damit verbundener Personen
machen kann. Bitte wenden Sie sich mit Ihrer speziellen Anfrage direkt
an Wikileaks; die Kontaktaddressen sind auf den Webseiten von Wikileaks
aufgeführt (z.B. http://www.wikileaks.nl).
Als gemeinnützige Stiftung sind wir ausschliesslich für die
Entgegennahme von Spenden und Weitergabe dieser Spenden an Wikileaks im
Sinne unserer Stiftungssatzung zuständig. Wenn Sie Fragen zur Stiftung
selbst haben, können Sie uns diesbezüglich gerne kontaktieren.
7.Februar 2010
Spendenquittungen
Aufgrund des riesigen und in dieser Form bisher einmaligen Spendenaufkommens hat sich die
Ausstellung von Spendenquittungen verzögert. Mittlerweile ist der gigantische Berg abgearbeitet.
Alle Spendenquittungen 2009 und Januar 2010 wurden per Post verschickt. Sollte es Fragen oder
Probleme geben, bitten wir um Kontakt (überweisungsdatum und Betrag anfügen).
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2009
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Dezember 2009
Aktueller Spendenaufruf: Wikileaks unterstützen! Informationsfreiheit verteidigen!
WikiLeaks ist eine Internet-Plattform, auf der jeder anonym Dokumente veröffentlichen kann,
solange diese bestimmten Kriterien genügen (z. B. Öffentliches Interesse).
Das Projekt will "denen zur Seite stehen, die unethisches Verhalten in ihren eigenen
Regierungen und Unternehmen enthüllen wollen." Dazu wurde ein System "für die
massenweise und nicht auf den Absender zurückzuführende Veröffentlichung von
geheimen Informationen und Analysen" geschaffen. Wikileaks wurde 2006 ins Leben gerufen
und ist nach dem Wiki-Prinzip aufgebaut. Es gilt als unzensierbar.
Die Wau Holland Stiftung unterstützt die Spendenkampagne von Wikileaks durch
Entgegennahme der Spenden. Wir stellen ausserdem Spendenquittungen aus. Weitere Informationen
zum Spendenaufruf finden Sie auf den Seiten von Wikileaks.
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Über uns
Wir sind eine Stiftung im Umfeld des Chaos Computer Clubs,
dessen Gründer der Vater
und enge Freunde des verstorbenen Datenphilosophen Wau Hollands waren. Unser Wunsch ist es,
die freidenkerischen Ansätze Wau Hollands zu bewahren und weiterzuführen.
Wauland ist überall!
Wauland auf Twitter
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